Ebersbrunn
Lage: ca. 9 km südwestlich von Zwickaue
erst urkundliche Erwähnung: im Jahre 1118
geografische Höhe über NN (m): 385 bis 469
Einwohner: 1230
Fläche: 7,13 km²
Sehenswertes:
* Pleißenquelle
* "Alte Mühle"
* "Insel"
* wunderschöne Fachwerkhäuser
Auszug aus der Zeittafel
1118 erste urkundliche Erwähnung im Stiftungsbrief des Zwickauer Domes mit
Festsetzung des Alboldbrunnens (heute Pleißenquelle) als westlicher
Grenzpunkt des Marienkirchgau
1303 Conrad von Alvolsburn war als Verwalter eingesetzt, es existiert schon
eine frühdeutsche Wasserburganlage in der Ortsmitte
1342 wahrscheinlich bestand schon die "Alte Mühle" am Dorfende
1445 Ebersbrunn gehörte zur Pflege Zwickau (Amtsbereich)
1551 der Ort gehörte zur Grundherrschaft Neu-Schönfels, die Bevölkerung
bestand aus 46 besessenen Mann, 13 Häuslern und 28 Inwohnern.
1580 die Kirchenbuchführung setzte ein
1581 Kirchenschullehrer Naumann unterrichtete in der Kirchschule (heute
Scheune von Fam. Bachmann, alte Balken noch erkennbar)
1661 es gab bereits 65 Güter, deren Baueren als Untertanen zur Grund-
herrschaft Neu-Schönfels gehörten
1756 - 1763 Während der Siebenjährigen Krieges gab es im Ort große Not und
viele Opfer durch Einquartierung fremder Soldaten.
1771 existierte schon das Wirtshaus an "Furt und Berg", heute der Gasthof
"Zum Löwen"
1813 am 28. November Zerstörung einiger Häuser im Oberdorf bei Gefechten mit
napoleonischen Truppen
1820 Die neue Kirche wurde am 19. November geweiht.
1850 Eröffnung d. Restauration "Zum Willkommen" in der Nähe der Pleißenquelle
1855 Bau der Kirchschule (Alte Schule)
1856 Förster Hüttel lies Bäume roden, nach ihm wurde der Ortsteil Hüttelsgrün
benannt.
1858 Bau der Lengenfelder Straße
1872 Errichtung eines Denkmals für die Opfer des Krieges 1870/71
1874 Bau der neuen Schule am Bahnhofsberg
1876 Inbetriebnahme der Bahnlinie Zwickau - Falkenstein
1885 Die Windmühle brannte durch Blitzschlag ab.
1888 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
1890 Seit dem 10. Dezember heißt der Ort Ebersbrunn
1892 Bau eines Pfarrhauses mit Konfirmandensaal
1893 Einrichtung des Haltepunktes Ebersbrunn der Bahnlinie
1912 Herr Hugo Pilz gründete eine Pelzverarbeitungsfabrik
1913 wurde die Gaststätte "Waldhaus" eröffnet
1915 Der jahrhundertelange Streit um die Pleißenquelle wurde am 03. Mai durch
ministeriellen Beschluss des Landes Sachsen zugunsten Ebersbrunn
entschieden.
1924 Die "Alte Mühle" stellt die Produktion ein.
1926 gab es die Buslinie Zwickau-Planitz-Ebersbrunn (bis 1937)
1931 fand am 30. August das Heimatfest an den Pleißenquelle mit einem Fest-
umzug statt.
1934/1935 Bau der Wasserleitung Werdauer Str. mit Pumpstation und dem
Bau eines Hochbehälters an der Lengenfelder Straße.
1938 am Jahresende wurde die Auffahrt Zwickau-West der Autobahn Dresden-
Hof in Betrieb genommen
1945 am 17. April Befreiung durch amerikanische Truppen, die Kommandantur
hatte ihren Sitz in der Reichenbacher Str. 103, im Juni dann Übernahme
durch sowjetische Truppen
1946 Durchführung der Bodenreform
1954 vom 10.-12. Juli Schul- und Pleißenfest mit Festumzug
1958 Errichtung einer staatlichen Arztpraxis, später Landambulatorium
1968 Festwoche "850 Jahre Pleißenquelle" mit Festumzug
1971 Umbau der ehemaligen Gaststätte "Schreier" zum Kindergarten
1977 Fertigstellung der Turnhalle an der Schule
1987 Eröffnung der neuerbauten Kaufhalle Reichenbacher Str.
1993 875 Jahre Pleißenquelle am 02.-04. Juli mit Festumzug
1997 Übergabe des neuen Feuerwehrgebäudes nach vorherigem Abbruch des
ehemaligen Gaststättengebäudes "Häberer". Fertigstellung des Wohnparks
Pleißenquelle (Baubeginn 1993)
1999 Umgestaltung des ehemaligen Dreiecks zum Dorfmittelpunkt nach
vorherigem Abriss der alten Gebäude.
2001 Fertigstellung der neuen Staatsstraße S 282 A als Autobahnzubringer von
Schönfels/ B 173 nach Voigtsgrün/S 293
2002 Ende des Schulbetriebes an der Schule Ebersbrunn
2006 888-Jahr Feier Ebersbrunn und Pleißenquelle
2008 Baubeginn der Mitteltrasse von der B 173 bis zur S 293 mit Umbau der
Autobahn-Auffahrt Zwickau-West