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Lage


 

Thanhof

Einwohner: 236
Lage: ca. 7 km südöstlich von Zwickau, unfern der Chaussee von Zwickau nach Plauen, südlich von Werdau, in einer von Basalthügeln angefüllten, schönen Gegend zwischen den Tälern der Neumarker und Lichtentanner Bäche, welche zusammen die Pleiße bilden.

Auch Thanhof und Thannhof, ein Name, welcher von Lichtentanne abstammt und eigentlich Tannenhof geschrieben werden muss, war ein Vorwerk in der frühesten Zeit, welches zu Lichtentanne gehörte.

Auszug aus der Zeittafel

1453 Belehnung mit Thanhof an Leonhardt und Nickel von Tannenberg
30.09.1453 Belehnung an Ilse, die Gattin Nickels von Tannenberg (erste
          urkundlich nachweisbare Belehnung); Gesamtfläche des Rittergutes: 136ha
1527 im Besitz der Herren von Gauern, die die Obergerichte von Wolf
          von Weißenbach als Besitzer von Alt-Schönfels kauften
1598 Gerichtsherr auf Thanhof: Urban von Feilitzsch
1623 Jobst Heinrich von Feilitzsch
1640 Das Haus des Thanhofer Rittergutsgärtners ist, wie über der Haustür zu   
          lesen ist, in diesem Jahre erbaut. Es soll früher ein Gefängnis gewesen  
          sein.
30.01.1714 Nicel Hoffmann erhält von Christoff von Feilitzsch ein Stück Grund
          und Boden vom Rittergut und errichtet darauf einen Gasthof.
1789 das Rittergut erlangt die Schriftsässigkeit
18. Jahrhundert Familie Mühlmann kauft das Rittergut
1881 hat Thanhof eine eigene Schule
1890 Rittergutsbesitzer Friedrich August Kästner stellt einen Bauantrag zur
          Errichtung einer Schlächterei
1891 Friedrich August Kästner Besitzer von Thanhof
1892 Gottlieb Emil Mittenzwei ist Besitzer des Gasthofes Thanhof
1914 Emil Mittenzwei errichtet ein öffentliches Tanz-Saalgebäude.
1919 Gutsvorsteher und Mitbesitzer des Rittergutes Paul Glaser
1922 Verschmelzung des Schulbezirkes Thanhof mit dem Schulbezirk
          Lichtentanne
1.4.1923 Die Arbeitersitzgemeinde Thanhof schließt sich mit Lichtentanne unter  
          dem Namen Lichtentanne zusammen. Rittergutsbesitzer Glaser lehnt die
          Eingemeindung ab und setzte mit Hilfe der Amtshauptmannschaft Werdau
          die Eingemeindung  des Gutsbezirkes nach Gospersgrün durch
1930 Gerhard Kriegel erhält von der Amtshauptmannschaft Werdau die Erlaubnis
          zum Bier- und Branntweinausschank, Gästesetzen, Tanzmusik halten und 
          Beherbergung; Veranstaltung von Singspielen, Gesangs - und
          deklamatorischen Vorträgen sowie theatralischen Vorstellungen im Saal.
1943 Paul Glasers Erben auf Rittergut Thanhof
24.10.1945 In der Bodenreform wird das Rittergut an Neubauern und landarme 
          Bauern aufgeteilt.
18.2.1949 Umbezirkung der Fluren des Gutsbezirkes Thanhof aus der
         Gemeinde Gospersgrün nach Lichtentanne im Zuge der Bodenreform.
         Hiernach ist eine Gesamtfläche von 137 ha zur Gemeinde Lichtentanne
         hinzugekommen.
1965/66 Das ehemalige Wirtschaftsgebäude des Rittergutes wird zu 12 
          Wohneinheiten ausgebaut.
1984 Rainer Walther kauft den Gasthof Thanhof